Wir nehmen unser Leben in die eigenen Hände! - Bewusst Sein, Miteinander füreinander
Grüß Gott – Ich grüße Gott in Dir
„in lak´ech, a lak´en“ – Ich bin Du und Du bist ich (Maya-Gruß)
„Mitakuye oyacin“ – Wir sind alle miteinander verwandt (Gruß der Lakota-Sioux)
Namaste (Ich ehre in dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre –
und ich weiß, dass wir somit eins sind - Sanskrit/indien)
Obwohl ich fast blind bin, verschließe ich nicht die Augen vor dem, was in der Welt nicht in Ordnung ist! Ich will mich jedoch nicht damit aufhalten, die Missstände aufzuzählen, sondern positiv beschreiben, wie ich mir eine menschliche Welt vorstelle.
Bei meiner Wanderung vom bayerischen Chiemgau quer durch Deutschland über Holland bis nach Brüssel zum Europaparlament möchte ich die Botschaft verbreiten, wie wir, „das Volk“, unser Leben wieder in die eigenen Hände nehmen und uns aus dem “Überlebens-Modus” herausbewegen, uns aus dem Klammergriff des Macht- und Geld-Systems lösen können.
Los geht es am Dienstag, dem 15. Mai in Pittenhart-Oberbrunn (Bayern/Chiemgau, Nähe Chiemsee). In allen Orten, in denen ich Station mache, möchte ich die Menschen informieren und ins Gespräch kommen – auf dem Marktplatz, vor dem Rathaus oder abends im Lokal.
Alles, was auf diesem Planeten von Menschen erschaffen wird, entsteht durch Arbeit, aber die Früchte der Arbeit kommen weniger den Schaffenden als den Kapitaleignern und ihren Helfershelfern zugute.
Der Wandel ist unaufhaltsam. Wenn wir die abgegebene Macht wieder zu uns zurückholen, die Verantwortung für unser Leben wieder selbst übernehmen, dann muss es nicht zu Crash und Chaos kommen, dann ist vielmehr ein sanfter Wandel möglich.
Es geht um einen Bewusstseinswandel, ein neues Paradigma: Von Konkurrenzdenken und Wettbewerb zu Kooperation und gegenseitiger Unterstützung. Das persönliche Wohl entsteht daraus, dass sich jeder für das Wohl des Anderen einsetzt. Und so überwinden wir Ego-zentriertes Handeln zugunsten eines liebenden Miteinanders. Wir haben es selbst in der Hand, die neue Gesellschaft, das neue Miteinander zu formen und zu leben!
Wir sind Teil des Ganzen und somit auch Teil der Natur und alles ist mit allem verbunden. So gibt es dann auch keine Umwelt, sondern eine Mitwelt, die wir achten, schätzen und schützen. Im Gegensatz zu dem von uns Menschen praktizierten Nullsummen- oder Negativsummen-Spiel spielt die Natur ein Plussummen-Spiel – Fülle ist die Devise!
Wir dürfen nun Glück fordern, Selbstverwirklichung, Lebensfreude und unsere Gesellschaft entsprechend gestalten. Wir brauchen nicht zu erwarten, dass dies jemals von oben kommen wird. Es liegt an uns allen, nicht mehr auf dem niedrigsten Level unserer Bedürfnisse herum zu kriechen, sondern das zu fordern, was wir wirklich wollen – Glück!
Die Route führt vom Chiemgau (Bayern) über München, Augsburg, Rothenburg, Frankfurt am Main, Wiesbaden, Koblenz, Aachen und Maastricht.
Insgesamt werde ich in sieben Wochen fast 880 km zurücklegen, täglich ca. 20 bis 30.
Nun sind es noch gut zwei Wochen bis zum Start.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Route ist weitgehend festgelegt. Nun gilt es, für die einzelnen Etappenziele Kontakte zu knüpfen, um in der jeweiligen Region meine Aktion bekannt zu machen. Das ist eine mühsame Recherchearbeit, bei der ich Unterstützung brauchen kann.
Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist schon da: Das Navi. Es wurde von der Firma Optelec Deutschland in Schwalmstadt zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt (ca. 800 Euro incl. Der Karten für Holland und Belgien).
Das Ziel aller Yamagishidörfer, respektive ihrer Mitglieder, ist die Verwirklichung einer idealen Gesellschaft in der alle Menschen glücklich sein können.
Das Yamagishidorf ist ein Ort der Besitzlosigkeit. Ein Leben und Arbeiten ohne Geld, ohne Chef, ohne Entlohnung, ohne Rechte, ohne Pflichten, ohne Strafe. Alle Mitglieder leben und arbeiten aus dem eigenen freien Willen heraus zusammen. Alles funktioniert mit Kensan ( siehe Tokkoh).
Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
Peer-Economy ist eine Wirtschaftsweise, in der weder Chefs, Angestellte noch Geld vorkommen müssen. Für das Tun der Menschen spielt das Geld keine so große Rolle, wie man meist denkt. Weniger als 40 Prozent der heute in Deutschland geleisteten Arbeiten werden bezahlt, der größere Teil wird nicht entlohnt: Tätigkeiten im Haushalt, private Pflege-und Betreuungsleistungen sowie ehrenamtliche Tätigkeiten.
Peers produzieren für sich und andere. Ich tue etwas für die anderen und vertraue darauf, dass die anderen etwas für mich tun. Alle suchen sich die Bereiche aus, die ihnen wichtig sind oder gut gefallen. Auch wenn einige gar nichts machen, ist das kein Problem, solange nur genügend andere aktiv werden. Dabei funktioniert Peer-Produktion nur dann, wenn man die anderen tatsächlich als Peers, als ebenbürtig begreift.
Eine Gesellschaft ohne Geld – das ist das Ziel des Wirtschaftswissenschaftlers und Gründers von Freeconomy, Marc Boyle aus Südwestengland.
Werkzeuge und Geräte kostenlos ausleihen statt kaufen, Dienstleistungen in Anspruch nehmen ohne direkte Gegenleistung oder leerstehende Räume und Grundstücke nutzen ohne Miete zu bezahlen.
Was sich liest wie ein Leben im Paradies ist bereits Wirklichkeit und kann von jedem sozial eingestellten Menschen gelebt werden. Während die meisten alternativen Wirtschaftsformen auf Tausch basieren, lebt Freeconomy ausschließlich vom „pay it forward-Prinzip“. Dem Vertrauen, dass derjenige, der „nimmt“, auch selbst irgendwann „gibt“. Wann, wie und wo ist jedem selbst überlassen. Darum gibt es auch keine Tauschgegenstände wie beispielsweise Geld, Zeitgutscheine, Quittungen oder ähnlichem.
„Heute stellt dir jemand seine Werkstatt zur Verfügung damit du deine Autoreifen wechseln kannst. Eine Woche später bittet dich ein anderer, ihm seinen kaputten Fahrradschlauch zu flicken. Jeder, der die Hilfe eines anderen in Anspruch nimmt, verspricht gleichzeitig, selbst seine eigenen Fähigkeiten in die Gemeinschaft mit einzubringen und einem anderen zu helfen.“
Durch ein Engagement bei der Freeconomy wird nicht nur der eigene Geldbeutel entlastet, sondern auch Umwelt und Ressourcen werden geschont und das soziale Miteinander und Gemeinschaftsdenken gefördert. Ein soziales Netzwerk soll entstehen und der Natur soll mit Achtung und Respekt begegnet werden.
Lebenswerter leben
Das Wirtschaftssystem ist auf Wachstum ausgerichtet: Wächst die Weltwirtschaft durchschnittlich pro Jahr um zwei Prozent – gemäss Ökonomen ein «gesunder» Wert –, verdoppelt sie sich in 35 Jahren. Also verbrauchen wir in 35 Jahren drei Planeten, heute sind es anderthalb – im Durchschnitt; der Anteil der «zivilisierten» Gesellschaft ist dabei wesentlich grösser. Woher sollen wir die Planeten nehmen? So kann das wirklich nicht weiter gehen. Wollen wir unsere Lebensgrundlage nicht zerstören, müssen Alternativen zum Wachstumszwang gefunden werden.
Eine Welt ohne Geld
Stellen Sie sich einmal vor: Es gibt kein Geld mehr. Kein Bargeld, kein Giralgeld, kein Tages-geld, kein Festgeld, kein Spargeld, nichts. Nirgends auf der Welt. Können Sie sich dieses Chaos ausmalen? Den totalen Geldausfall. Tausendmal schlimmer als Stromausfall?
Wetten, dass nichts mehr funktioniert.
Irrtum. Alles funktioniert.
Wohlstand für alle – in Harmonie mit der Natur
Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein.
Das Zukunftskonzept Natürliche Ökonomie zeigt einen gangbaren Weg, Schritt für Schritt die brennenden Wirtschaftsprobleme unserer Zeit zu lösen und die Menschheit in einen nachhaltigen Wohlstand zu führen, der in Einklang steht mit den Gesetzen und Bedürfnissen der Natur. Dabei geht es nicht um Umverteilung von knappen Ressourcen, die ja niemand freiwillig hergeben würde. Es geht vielmehr um das konsequente Aneinanderfügen von Win-Win-Situationen, die das Wohlergehen aller Beteiligten schlussendlich unumgänglich machen.